Berichte aus unsere Projekte

Asante sana!

Seit genau einer Woche sind wir alle wieder im Lande und cruisen schon durch die bekannten Gassen von Münster. Doch die Eindrücke aus Kenia haben uns noch nicht ganz verlassen, was uns den kulturellen Unterschied nur noch klarer vor Augen führt. Sei es das Bezahlen eines Kaffes ohne über Muzungopreise handeln zu müssen, der Gang auf eine Toilette mit Spülung oder nicht mehr von allen Seiten gemustert zu werden. Aber auch wenn wir erst seit ein paar Tagen wieder da sind, vermissen wir jetzt schon den Geruch nach Mahambri in der Nase, die lautstarke Musik im Matatu oder die bunten und farbenfrohen Stoffe, die sich die Frauen um die Hüften wickeln. Doch es ist schön durch die Reise einen neuen … Weiterlesen

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Time to say goodbye

Die letzten drei Wochen vergingen wie im Fluge und wir starteten schweren Herzens und zugleich erwartungsvoll in die vierte und letzte Woche im kleinen Kikambala.

Für Dienstag war der Besuch der St. Josephs School geplant, auf den wir sehr gespannt waren. Diese Schule wird von Weitblick Köln durch Sachspenden – wie zum Beispiel Schulbänke und Bücher – unterstützt. Anders als bei der Grundschule New Furaha School verfügt die St. Josephs School zusätzlich über verschiedene Ausbildungsstätten. Wir wurden mit offenen Armen von Rose, einer Lehrerin, empfangen und sie zeigte uns mit Stolz und Euphorie das Schulgelände. Sie betonte, dass sie besonders dankbar über die Schulbänke von Weitblick Köln ist, da vorher die Kinder im Unterricht auf dem Boden saßen. Uns wurde in … Weiterlesen

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Die letzten Tage sind angebrochen…

So, die letzte Woche auf dem Bau hat begonnen und ein Update über den aktuellen Stand der Dinge wird fällig. Langsam aber sicher nehmen unsere Räume Gestalt an. Die Küche hat ein Dach und bedarf nur noch eines Anstrichs, während die anderen Räume mittlerweile fertig gemauert sind und die ersten Fenster drin, die ersten Mauern verputzt und die erste Hälfte des Daches verlegt ist. Wir haben das Gefühl, dass sich so langsam alles zusammenfügt. Besonders spannend war die Entstehung des Dachgiebels ganz nach kenianischer Art. Um auf die Höhe zu kommen, bauen wir ein dreistöckiges Gerüst, das uns nicht wirklich geheuer ist. Von einer Ebene zur nächsten hieven wir Stein um Stein und Mörtel um Mörtel, sodass der Giebel langsam … Weiterlesen

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Kontrastreiches Wochenende

Obwohl wir ein bisschen hinterher hängen, möchten wir von unserem letzten Wochenende berichten:

Am Samstagmorgen geht es im Schlepptau von Fatma mit dem Matatu, umgeben von diesmal entspannter Reggaemusik, nach Mombasa. Da treffen wir auf die beiden Töchter von Fathija, Aisha und Hadida. Die nächste Strecke bewältigen wir mit einem anderen Verkehrsmittel und bekommen zum ersten Mal den kenianischen Fährbetrieb zu spüren. Schon seit 20 Jahren dauert die Planung für eine Brücke an, jedoch scheint die konkrete Umsetzung noch in weiter Ferne zu liegen. Am Fährterminal herrscht reger Betrieb und sobald eine Fähre anlegt, strömt eine große Menschenmasse auf dem schnellsten Wege vom Schiff. Wir müssen ein paar Minuten länger warten, da eine … Weiterlesen

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Und dann kam der Regen…

Wir starteten noch mit Sonnenschein in unseren neuen Arbeitstag und mauerten was das Zeug hielt. Und auch unser Dachdeckertrupp, bestehend aus Lenny, Tobi und Kahindi, waren fleißig und zimmerten und beizten die Dachbalken für das Küchendach. Doch nach der Mittagspause sah man die schwarze Wolkenwand immer näher kommen. Kahindi, unser Wetterfrosch, lag mit seiner Annahme anscheinend richtig und der Regen ließ nicht lange auf sich warten. Innerhalb von wenigen Minuten hatte sich der Schulhof in eine einzige Seenlandschaft verwandelt. Unser neu errichtetes Lehrerzimmer liegt genau in einer Senke, durch die früher das Regenwasser abfließen konnte. Nun staute es sich ziemlich an der neuen Bodenplatte. Wir flüchteten schnell ins Trockene und wollten das Gröbste abwarten. Uns fehlten … Weiterlesen

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Erste Impressionen aus Benin

Mit einem PAM setzen wir auf der nassen beninischen Landebahn auf. Vom Regen in den Regen – aber bei  40° mehr. Die nächsten drei Wochen werden wir, wie auch die Reisegruppen der vielen letzten  Jahre, durch Benin reisen, unsere Projekte besuchen, Kontakte knüpfen, ein wenig in die vielschichtige beninische Kultur eintauchen.

Die ersten Tage sind intensiv. Auf ausgedehnten Fahrten durch Cotonou, sicher manövriert von Charles, dem Fahrer unserer Partnerorganisation ESI, durch den dichten Verkehr, den wir als gar nicht so anarchisch empfinden wir er uns beschrieben wurde, erleben wir die ersten Eindrücke dieser Stadt. Eigentlich könnten wir, von beninischer Musik begleitet, den ganzen Tag so verbringen, ohne uns satt gesehen zu haben. An den Straßen wird von Obst über Hochzeitsbetten bis … Weiterlesen

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Haraka haraka geht auch

Der Tag begann schon gut mit leckeren Pfannkuchen und selbstgepresstem Mangosaft. Das war auch wichtig für uns um die Energie wieder aufzutanken und eine gute Grundlage für den bevorstehenden Arbeitstag zu schaffen. Am Montag hatten wir begonnen die Bodenplatte für das Lehrerzimmer zu betonieren. Leider stand uns spontan doch keine Mischmaschine zur Verfügung, sodass wir diese Arbeit auch per Hand machen mussten. Man kann sich sicherlich vorstellen, dass dies nur mit viel Muskelkraft, langer Ausdauer und Teamgeist zu bewältigen war. An zwei Tagen mischten wir insgesamt 10 Haufen Beton aus jeweils 3 Säcken Zement, 6 Schubkarren Sand, 9 Schubkarren Kieselsteine (die wirklich schwer sind) und jede Menge „Maji“ (Wasser). Somit haben wir 1,5 Tonnen Zement, 6 Tonnen Sand undWeiterlesen

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