Berichte aus Benin

Benin – Reisebericht I

Am 3.3.2017 landeten wir aufgeregt, bepackt und voller Vorfreude am Flughafen in Cotonou.

Nach dem ersten Hitzeschock empfingen uns Basile und Charles, zwei Mitarbeiter von ESI, die uns auf der gesamten Reise begleiten würden. Unser erster Abend endete im lauten und bunten Trubel von Cotonou mit einer typisch beninischen Mahlzeit: Aloko (fritierte Kochbananen).

Raus aus dem Trubel der belebten Großstadt stiegen wir am nächsten Tag in ein Boot, um uns das afrikanische Venedig anzuschauen. Ganvié ist mit rund 20.000 Einwohnern das wohl größte, auf einem See errichtete Stelzendorf.

Benin ist eines der wenigen Länder, in dem die Voodoo-Tradition immer noch gelebt wird. Aus diesem Grund war es für uns sehr wichtig, diesen Teil der Kultur Benins zu verstehen. Daher machten wir uns auf … Weiterlesen

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Auch mein Tag wird kommen

Vorletzte Woche Donnerstag war es soweit. Erstmals seit der Weitblick-Reisegruppe Ende März war ich wieder am Flughafen in Cotonou. Während ich mich Ende März von den letzten Bekannten aus Münster verabschiedete und mich ziemlich auf die darauffolgenden fünfeinhalb Monate mit einer neuen Kultur, spannenden Aufgaben am INJEPS und beim Projektpartner ESI, der Freiheit sich nicht immer in einer Gruppe von Reisenden bewegen zu müssen und besonders viele neue Bekanntschaften und Freunde zu finden freute, war meine Gefühlswelt am vorletzten Donnerstag gegen 21Uhr Ortszeit am Flughafen Cadjehoun von Cotonou schon etwas anders.

Hier in Benin kenne ich nur wenige Personen, welche nicht aus Benin oder vom afrikanischen Kontinent kommen und kann sie quasi an einer Hand abzählen. Umso erstaunlicher, dass gleich vier … Weiterlesen

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Das Rennen ist freigegeben!

Im letzten Blog-Eintrag habe ich vollen inhaltlichen Input geliefert. Heute möchte ich Euch zur Abwechslung in einem Exkurs einen kleinen Teil des täglichen Lebens in Benin näher bringen und diesen mit einem Teil meines Lebens verbinden.

Im Alter von neun Jahren kam ich durch Hinweis meines Onkels zum Radsport und schloss mich Concordia Lengerich an. Am Anfang drehte ich noch auf einer abgelegenen 4km-Runde auf einem weißem Stahlrahmen mit Rahmenschaltung, Korbpedalen und Campagnolo Shamalfelgen (genau solche wie Radsportlegende Dieter Fuchs noch heute fährt) meine Runden. Nach und nach wurden die Runden und Räder größer, ich wechselte zum Verein nach Münster und schloss durch den Sport viele Freundschaften. Auch wenn mir von Anfang an klar war, dass ich es nicht in die … Weiterlesen

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Und weiter geht’s

Bonsoir,

es ist definitiv mal wieder Zeit, hier zu bloggen. Ich versuche mal alles unterzubringen, es hat sich einiges angestaut, nachdem ich etwas schreibfaul war…

Wie beim letzten Mal schon geschrieben lief die Mobilisation der Studenten für den Tag mit den Absolventen ziemlich schleppend. Zuerst dachten wir, der Andrang der Studenten würde sehr groß sein, sodass wir die Teilnehmerzahl limitiert und eine verbindliche Anmeldung probiert haben. Dies hat leider absolut nicht funktioniert, sodass wir, um wenigstens eine grobe Anzahl der teilnehmenden Studenten zu wissen, eine Liste in jedem Kurs verteilt haben. Auch eine solche Semi-Verbindlichkeit funktioniert hier einfach nicht. Ich selber hatte schon enorm Angst, dass der Tag ein Reinfall wird. Neben der unklaren Teilnahme haben sich nicht alle Professoren sofort bereiterklärt … Weiterlesen

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Zwei Wochen in Dogbo

Nachdem ihr im letzten Blogeintrag der Reisegruppe noch von dem gestrichenen Flug lesen konntet sind meine sieben Mitreisenden dann doch tatsächlich nach Hause geflogen. Innerhalb der drei Wochen haben wir uns super verstanden und sind zu einer kleinen Familie gewachsen, weshalb mir der Abschied echt nicht leicht fiel. Auf der anderen Seite kann ich mich nun frei bewegen und mein eigenes Leben (zumindest für die nächsten sechs Monate) in Benin gestalten – und darauf freue ich mich tierisch!

Noch während der Reise hat sich herausgestellt, dass ich nicht wie vorher geplant direkt ans INJEPS nach Porto Novo gehe, sondern erstmal einige Zeit bei unserem Projektpartner ESI in Dogbo bleibe. Zum einen sind die Studierenden am INJEPS noch im Praktikum, zum anderen … Weiterlesen

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Immernoch weitweg

Drei erkenntnisreiche, spannende, faszinierende und vor allem schöne Wochen in Benin sind vorüber. In Dogbo stand an unseren letzten beiden Tagen der Austausch mit unserem Kooperationspartner Education Service International (ESI) im Vordergrund. In einem langen Gespräch mit nahezu dem kompletten Team von ESI ging es um den Fortschritt beim Projekt Uni Baut Uni, die Weitblick Schulen in Benin und die Arbeit von ESI auf dem Projektgelände in Dogbo. Es war ein interessanter Austausch, der einmal mehr bewiesen hat, wie wichtig die direkte Kommunikation für beide Seiten ist. Abgerundet wurde das Treffen standesgemäß mit einem Beninoise zu nigerianischen Klängen in der Projektbar bei Avla.
Auch sonst hat uns die nigerianische Musik ebenso wie die Beninische voll in ihren Bann gezogen. Ob beim … Weiterlesen

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2 Ziegen für Weitblick in Benin

Anfang März stiegen wir zu siebt in den Flieger nach Benin. Von Frankfurt aus ging es nach Cotonou, wo wir von unseren beninischen Begleitern Basile und Charles in Empfang genommen wurden. Nach einer kurzen Schlafpause – wir kamen früh morgens an – trauten wir uns in das Gewusel Cotonous: Überall waren Menschen zu Fuß, mit dem Auto und vor allem auf dem Motorrad unterwegs. Das Leben findet hier zu einem großen Teil auf der Straße statt: Menschen treffen sich, arbeiten, verkaufen Waren, gönnen sich ein Nickerchen.

Von Cotonou aus besuchten wir die Uni Abomey-Calavi und trafen dort den beninischen Germanistikprofessor Mensah, den wir bereits in Deutschland kennen gelernt haben. Er führte uns mit einem befreundeten Kollegen über den Campus und zeigte … Weiterlesen

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