Mi Wakani wa kusema kuraheri – Time to say goodbye

Es ist kaum zu glauben – der Klassenraum steht. Die letzten 4 Wochen sind verflogen. Heute Abend heißt es für uns: Das letzte Mal gemeinsam Abend essen, lieb gewonnene Menschen verabschieden und die letzten Sachen zusammenpacken. Morgen früh geht der Flieger für die Hälfte von uns zurück nach Deutschland, für die Anderen geht es weiter nach Nairobi.

In den letzten Arbeitstagen hat sich der Klassenraum sichtlich verändert , wie ihr auf den Fotos bestaunen könnt. (Das Rätsel um die Farben wird so auch direkt aufgelöst 😉 ) Leider sind wir mit der Innenausstattung nicht komplett fertig geworden. Ein Gutes hat dies aber: Die Bauarbeiter werden das Klassenzimmer fertig stellen und können somit noch eine Weile an der Schule arbeiten.

Durch die großzügigen Spenden können wir unseren Klassenraum mit Tischen und Stühlen austatten. Außerdem werden auch für den Rest der Schule fehlende Tische und Stühle renoviert, sodass genug für alle Kinder da sind. Besonders freut uns, dass unsere Bauleiter das Projekt der Renovierung übernehmen und selbstständig weiterführen werden. Da sogar über die Renovierung der Tische und Stühle hinaus noch Geld übrig sein wird, können wir unsere Idee mit den Schuluniformen verwirklichen. Die lokale Schneiderin war bereits vor Ort und die Kinder die noch keine Schuluniformen hatten bekommen in Kürze welche. Weiter wollen wir erstmal nicht planen, falls nach Abschluss der laufenden Projekte noch Geld übrig sein sollte werden wir euch über unsere weiteren Pläne informieren.

Wir möchten uns nochmals herzlichst bei allen Unterstützern bedanken! Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen!!!

Am Freitag war der Tag gekommen dem wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegengeblickt hatten: Der letzte Tag auf dem Bau, das Abschlussfest an der Schule und der Abschied von unserem Bauteam. Auf der einen Seite waren wir stolz auf unsere Arbeit und das Ergebnis, auf der anderen Seite fiel der Abschied echt schwer. Während am Vormittag noch hart gearbeitet wurde, saßen am  Mittag alle zusammen und genossen das Abschiedsessen. (Wir hatten entschieden den Kindern ei n besonderes Essen zu finanzieren – es gab Pilau). Die Kinder und auch wir hatten eine kleine Danksagung vorbereitet und es war schön zu erleben, wie sehr wir in den letzten Wochen zusammengewachsen sind. Fast das ganze Dorf wusste über unseren letzten Tag Bescheid und auf der Rückfahrt wurden uns viele Abschiedsgrüße zugeworfen. Abends haben wir die Bauleiter bei uns Zuhause verabschiedet. Sie sind Freunde für uns geworden und wir werden sie wirklich vermissen.

Auch innerhalb unserer Gruppe sind wir in den letzten Wochen zusammengewachsen und haben eine wunderbare Zeit erlebt, an die wir uns sehr gern zurück erinnern werden.

Wir freuen uns, dass wir Teil dieses Projekts sein durften, welches in unseren Augen wirklich nachhaltig und sinnvoll ist. Wir hoffen, dass es auch in Zukunft viele Unterstützer findet.

Nach unserer Rückkehr werden wir hier nochmal einen Nachtrag/Rückblick über unsere Erfahrungen und Erlebnisse veröffentlichen. Dann gibt es auch eine Kontaktadresse, an die ihr euch bei weiteren Fragen zum Projekt oder zu Weitblick  gerne wenden könnt 🙂

Bis dahin,

Alles Liebe,

euer Go Kenya Team 2015

 

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