Safari – Reise Teil 1

Von Isa & Niv

Safari aus dem kiswhalischen (schreibt man das so?) bedeutet übersetzt soviel wie Reise.

Zebras im Tsavo-East: Zebras im Tsavo-East

Eine Kenia-Reise ohne Safari ist nicht irgendwie nicht vorstellbar. Naturparks wie Tsavo, Massaimara oder Ambosselli zählen zu den besten der Welt. Die von jedem aus eigener Kasse finanzierte Safari ist einer der Höhepunkte der Reise.Für uns geht es freitagsmorgens auf die Reise. Früh um 7 Uhr werden wir am Haus abgeholt und klettern voller Vorfreude in unsere zwei Safaribusse. Nach nur vier Stunden Fahrt erreichen wir den Tsavo East Nationalpark.

Schon beim ersten, als Kaffepause angepriesenem, Stopp an einem Souvenir-Laden wird uns klar: Ab jetzt sind auch wir bloß Touristen. Irgendwie haben wir uns in den letzten Wochen anders gefühlt, fast wie zuhause. Jetzt sind wir potentielle Käufer von kitschigen Holzgiraffen und Ölbildern der weiten Savanne, dessen Titel „Irgendwo in Afrika“ sein könnte. Wie dem auch sei, Tourismus ist neben Kaffee und Tee einer der Devisenbringer Kenias. Wir werden direkt mit „my Friend“ angesprochen und auch nicht mehr losgelassen. Bezahlt werden kann mit Visa. Ich kaufe nichts. Die Freiheit nehme ich mir.

Im Park setzen wir zum ersten Game-Drive des Tages an. Die ersten 10 km vergehen ereignislos. Dann ein Schrei, als sich in der Ferne plötzlich ein Hügel regt und als Elefant identifiziert wird! Je weiter wir in den Park hineinfahren, desto zahlreicher werden die Tiere und plötzlich sehen wir einige Elefanten aus nächster Nähe, fast zum Greifen nah.

Wir können es kaum fassen, diese wundervollen Tiere alle in ihrem weitesgehend noch natürlichen Lebensraum sehen zu können. Hier eine kurze Liste der beobachteten Tiere: Elefanten, Zebras, Giraffen, Büffel, Geparden, Löwen (ja, die waren zwar weit weg, aber wir HABEN sie gesehen!), Strauße und verschiedene Antilopen-Arten. Neben den Tieren ist auch die Landschaft einfach nur atemberaubend. Roter Sand und trockene Steppe,  wir können meilenweit in die Ferne schauen und hier und da ragen kleine Berge in den Himmel. Postkarten-Feeling.

Unser Fahrer ist weiter auf der Suche nach Tieren und zwischendurch erledigt eine Elefantengang einen der wenigen noch grünen Bäume.

Der menschengemachte Klimawandel  macht sich deutlich bemerkbar. Es macht traurig, schon hier die Trockenheit zu spüren, und immer weniger und tiefere  Brunnen zu entdecken.

 

 

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