Und du mein Kind, du wirst…

…ja was wird denn mein Kind. Hier in Benin haben scheinbar alle darauf die gleichen Antworten. Wenn man nicht in der Landwirtschaft landet und anschließend seine Produkte gewinnbringend auf den Märkten des Landes verkauft, stehen scheinbar nur noch drei Berufe zur Auswahl! Der erste ist Taxifahrer. Die findet man hier zu Hauf. Auf ihren kleinen Motorrädern jagen sie ständig durch die Stadt. Der zweite Beruf ist Handykartenverkäufer. Es ist wirklich unglaublich. Allein hier in diesem kleinen Ort gibt es mehr „Läden“ als in der Fuzo von Münster. Ich hab an die 20 gezählt. Wahnsinn was die hier alles vertelefonieren. Aber das ist auch kein Wunder… hier hat jeder mindestens ein, die meisten eher zwei Handys oder mehr…Bleibt der dritte und letzte Beruf: Friseur. Also ich kenne keinen Ort der Welt mit einer höheren Friseurdichte als Dogbo. Die kleinen Boutiquen ragen hier wie Pilze aus dem Boden. Bemerkenswert ist das vor allem, weil die Frisuren, auch die der Frauen, häufig sehr einfach sind und zwar Igel… Fragt sich also was die Jungs und Mädels die ganze Zeit dort machen… Nächste Woche weiß ich mehr. Dann nehme ich mir mal endlich so einen Laden vor!

ein typischer Friseursalon

ein typischer Friseursalon

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1 Kommentar zu “Und du mein Kind, du wirst…”

  1. Robert Jänisch schreibt:

    Nov 04, 09 um 11:10

    🙂 So dunkel wie das in dem Laden ist, können die Beniner dort auch nur Igel-Frisuren gescheert bekommen. Nelu, ich freue mich auf ein Bild von deiner stilechten Afrika-Frise! Klasse ist die Werbung an dem Laden. Wer noch mehr Lust auf handgemalte, afrikanische Hingucker hat, kann unter folgenden Link fündig werden:

    https://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,657709,00.html


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