Berichte aus Madagaskar

(Fast) Abschlussbericht

Meine Aufenthalt im Centre ALABRI neigt sich langsam seinem Ende zu und leider mache ich immer wieder aufs neue die gleiche Feststellung, die mir eigentlich auch zu Beginn schon recht klar vor Augen stand : zwei Monate sind nicht annähernd genug.

Es handelte sich hierbei zwar mit Sicherheit um die zwei intensivsten und lehrreichsten zwei Monate meines bisherigen Lebens; trotzdem gibt es momentan nur eins was ich mir wünschen würde und das ist mehr Zeit.

Der Einstieg ins Projekt gestaltete sich etwas abenteuerlich (wenn auch wenig erfreulich); da der Beginn des Schuljahres von der madagassischen Regierung um einen Monat nach hinten verschoben wurde.

Die Gründe dafür waren zwar nicht ganz einsichtig, jedoch wurde der Umstand (bis auf einige Privatschulen) klaglos hingenommen und somit … Weiterlesen

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen

Verspäteter Reisebericht

 

Hallo zusammen,

Mit selbst für madagassische Verhältnisse gehöriger Verspätung melde ich mich zurück von der Reise durch Madagaskar. Als kurze Anknüpfung: Direkt nach dem letzte Bericht ging es zusammen mit den beiden anderen Freiwilligen Joana und Claudia, die nach dem Verlust der männlichen Verstärkung noch im Projekt verblieben sind, auf die Reise, um die Schulferien zur Erkundung des Landes zu nutzen. Trotz über drei Wochen Verzug, will ich nun doch noch versuchen einige der Eindrücke von ca. 2500 zurückgelegten Kilometern und einem durchschnittlich 6-stündigen täglichen Aufenthalt im Buschtaxi zusammenzufassen.

Zuerst sei eine plötzliche Dankbarkeit für die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Deutschen Bahn genannt. Nach dem dreimaligen erfolglosen Versuch vom madagassischen Zugnetz Gebrauch zu … Weiterlesen

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen

Erste Grüße aus Madagaskar

Hallo zusammen,

Hier kommt also als nahezu nahtloser Übergang zu Christian mein erster Beitrag aus Antseranantsoa in Madagaskar.Mittlerweile bin ich seit gut zwei Wochen hier und die Zeit vergeht wie im Flug. Aber von vorne…

Nach einer angenehmen und unproblematischen Anreise wurde ich am Flughafen von Antananarivo von einem regelrechten Empfangskomitee, bestehend aus Stefans Familie und den anderen Freiwilligen, begrüßt. Sehr angenehm war, dass der größere Teil der Anwesenden Deutsch sprechen oder zumindest verstehen konnte, sodass ich meine Französisch-Künste, wenn auch auf dem Flug fleißig geübt, nicht direkt auf die Probe stellen musste.

Vom Flughafen ging es direkt weiter ins Projekt, welches ca. 90 km westlich von der Hauptstadt Antananarivo entfernt liegt. Trotz „Schnellstraße“ dauert die Fahrt … Weiterlesen

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen

Madagaskar – Reise und Abschluss

Heyho,

wenn man auf einer paradiesischen Südseeinsel lebt ist der Alltag geruhsam und ereignisarm, aber ich war ein paar Tage auf Reisen und habe damit wohl genug Stoff für diesen zweiten und letzten Madagaskarbericht!

Kurzanknüpfung an den letzten Blogeintrag: Der Lanzeffekt blieb erfreulicherweise größtenteils aus, mit meinem Französisch hab ich mich bei Schärpenhaltegriff, Schlaganfall und Schlussbilanz halt irgendwie durchgemogelt und der Wirtschaftskurs erfährt durch die frischangekommene Freiwillige Lea auch direkt eine Fortführung. Sympathischerweise ist sie ebenfalls Weitblickerin, sodass ihr auf diesem Blog wohl noch von ihr lesen werdet!

Die erwähnte Reise begann damit, dass ich mit zwei anderen deutschen Freiwilligen um 6 Uhr morgens irgendwo in der madagassischen Pampa einen Reislaster auf einer teileingestürzten Brücke entlud, während 70 Madagassen drumherumstanden und interessiert zuguckten.

Vorab … Weiterlesen

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen

Christian in Madagaskar – Ankunft & erste Eindrücke

Heyho,

also nachdem ich jetzt gute drei Wochen in Antseranantsoa bin, hiermit ein erstes Lebenszeichen– es geht mir prima und das Projekt ist sehr schön! Oder etwas ausführlicher formuliert:
Eine Einführung in das Leben auf Madagaskar hab ich schon im Flugzeug gekriegt – neben mir saß nämlich ein älterer und sehr munterer Franzose der nach eigener Aussage sowohl selten Alkohol trinkt, als auch immer sofort aufhört zu reden wenn er Gefahr läuft den andern vollzulabern. Elf Flugstunden später hat sich beides als dreiste Lüge entpuppt, ist mein Pulli mit formschönen Rotweinflecken verziert und ich unter anderem darüber unterrichtet, dass das Leben „dieser armen, armen Leute“ auf Madagaskar ziemlich „mora mora“ ist – ziemlich langsam. Am Gepäckband (DEM Gepäckband am internationalen Flughafen der … Weiterlesen

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen

Der Projektalltag

Nach den Osterferien ist hier schnell wieder der Alltag eingetroffen. Neben der täglichen Küchenarbeit und den Hygienekursen spielen Katha und ich viel mit den Kindern. Am Wochenende haben wir zum Beispiel eine kleine Olympiade organisiert, bei der sich die Kinder unter anderem beim Reissackhüpfen austoben konnten. In der Pause gab es dann zur Verstärkung das von uns selbst gebackene Bananenbrot (Mofo akundro).

 

 

 

 

 

Wenn die Hausaufgaben erledigt sind, helfen die Kinder gerne in der Küche mit – jeden Samstag können sie sich ein Gericht aussuchen und … Weiterlesen

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen

Wiedergeborene Dorfbewohner

Während die Kinder in den zwei Wochen Osterferien bei ihren Familien waren, habe ich die Zeit genutzt, um Land und Leute besser kennen zu lernen und bin mit dem Buschtaxi in den Norden gereist. Da die Straßen mal mehr und mal weniger gut sind, braucht man für ca. 700km um die 18 Stunden. Landschaftlich ist der Norden im Gegensatz zum Hochland durch das feuchte Klima sehr reich an großen Plantagen und Anbaugebiete für Zucker, Kakao, Gewürze und Tabak.

 

Zuerst habe ich den Ankarana Nationalpark besucht, der besonders für seine acht Lemurenarten und ein geschütztes Kalksteingebiet (Tsingy) bekannt ist. Dass mir jedoch unterwegs auch … Weiterlesen

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen