Berichte aus Benin

In Dogbo mit meiner Familie

Hallo liebe Weitblicker,

schon ist die schöne Benin-Zeit zu Ende. Sechs Monate durfte ich in diese unglaublich interessante Kultur eintauchen: Angefangen mit der Weitblick-Reise-Gruppe bis zum Ende meines Praktikums habe ich viele spannende Erfahrungen gemacht und vor allem tolle Menschen kennen lernen dürfen.

Meinen letzten Monat habe ich nochmal bei unserem Partnerverein ESI in Dogbo verbracht. Dogbo ist zu meinem beninischen Zuhause und ESI und seine Freunde zu meiner beninischen Familie geworden. Zusammen haben wir einen tollen Monat gehabt: Es wurde viel gefeiert, denn am 1. August feiern die Beniner ihren „Unabhängigkeits“-tag und am 15. August findet die „fête de Dogbo“ statt, bei der fast alle Menschen der Stadt Kleidung aus dem gleichen Stoff tragen und zusammen ausgelassen feiern.

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Weitblick – Bericht aus Porto Novo

Hallo ihr Lieben,

ich will euch gerne wieder ein bisschen von meinem Leben in Benin berichten:

Schon zwei Monate ist es her, dass ich nach Porto Novo umgezogen bin, um die Weitblick-Projekte bei unseren Partner dem INJEPS voranzutreiben. Das INJEPS ist eine Fakultät, die zur Universität Abomey-Calavi gehört und an der Sport und kommunale Wirtschaft gelehrt wird. Weitblick engagiert sich hier mit dem Bau eines neuen Campus und dem Austauschprogramm.

In Porto-Novo habe ich ein schnuckeliges kleines Appartement gefunden. Dank der Familie, die direkt nebenan wohnt und mittlerweile zu meiner „Porto-Novo-Familie“ geworden ist, fühlte ich mich sofort super wohl! Die Stadt an sich finde ich auch toll. Porto Novo ist die Hauptstadt von Benin, aber viel kleiner als Cotonou (Gott sei Dank ;)), … Weiterlesen

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Bericht aus Dogbo – Weitblick

Bä me wiwi – Das Leben ist schön

Nachdem die Reisegruppe und auch meine Reisegefährtin Franzi mich in Benin zurückgelassen haben, habe ich im April mein Praktikum bei unserem Partnerverein ESI angefangen. Drei Wochen waren geplant – Fünf wundervolle Wochen sind es geworden.

Projektgelände ESI

Projektgelände ESI

Bei ESI habe ich auf dem Projektgelände wohnen können. Das Ziel der NGO ist es jungen Menschen einen (Aus-)Bildungszugang zu ermöglichen. Dies geschieht auf verschiedene Art und Weise: Es existieren unter anderem zwei Heime für Jugendliche, drei Ausbildungsstätte (Bäckerei, Metallwerkstatt, Kfz-Werkstatt) oder ESI baut mit der Unterstützung von Weitblick Schulen in der Kommune Dogbo. Auf dem Projektgelände von ESI ist immer etwas los: Über Tag … Weiterlesen

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Benin – Reisebericht I

Am 3.3.2017 landeten wir aufgeregt, bepackt und voller Vorfreude am Flughafen in Cotonou.

Nach dem ersten Hitzeschock empfingen uns Basile und Charles, zwei Mitarbeiter von ESI, die uns auf der gesamten Reise begleiten würden. Unser erster Abend endete im lauten und bunten Trubel von Cotonou mit einer typisch beninischen Mahlzeit: Aloko (fritierte Kochbananen).

Raus aus dem Trubel der belebten Großstadt stiegen wir am nächsten Tag in ein Boot, um uns das afrikanische Venedig anzuschauen. Ganvié ist mit rund 20.000 Einwohnern das wohl größte, auf einem See errichtete Stelzendorf.

Benin ist eines der wenigen Länder, in dem die Voodoo-Tradition immer noch gelebt wird. Aus diesem Grund war es für uns sehr wichtig, diesen Teil der Kultur Benins zu verstehen. Daher machten wir uns auf … Weiterlesen

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Auch mein Tag wird kommen

Vorletzte Woche Donnerstag war es soweit. Erstmals seit der Weitblick-Reisegruppe Ende März war ich wieder am Flughafen in Cotonou. Während ich mich Ende März von den letzten Bekannten aus Münster verabschiedete und mich ziemlich auf die darauffolgenden fünfeinhalb Monate mit einer neuen Kultur, spannenden Aufgaben am INJEPS und beim Projektpartner ESI, der Freiheit sich nicht immer in einer Gruppe von Reisenden bewegen zu müssen und besonders viele neue Bekanntschaften und Freunde zu finden freute, war meine Gefühlswelt am vorletzten Donnerstag gegen 21Uhr Ortszeit am Flughafen Cadjehoun von Cotonou schon etwas anders.

Hier in Benin kenne ich nur wenige Personen, welche nicht aus Benin oder vom afrikanischen Kontinent kommen und kann sie quasi an einer Hand abzählen. Umso erstaunlicher, dass gleich vier … Weiterlesen

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Das Rennen ist freigegeben!

Im letzten Blog-Eintrag habe ich vollen inhaltlichen Input geliefert. Heute möchte ich Euch zur Abwechslung in einem Exkurs einen kleinen Teil des täglichen Lebens in Benin näher bringen und diesen mit einem Teil meines Lebens verbinden.

Im Alter von neun Jahren kam ich durch Hinweis meines Onkels zum Radsport und schloss mich Concordia Lengerich an. Am Anfang drehte ich noch auf einer abgelegenen 4km-Runde auf einem weißem Stahlrahmen mit Rahmenschaltung, Korbpedalen und Campagnolo Shamalfelgen (genau solche wie Radsportlegende Dieter Fuchs noch heute fährt) meine Runden. Nach und nach wurden die Runden und Räder größer, ich wechselte zum Verein nach Münster und schloss durch den Sport viele Freundschaften. Auch wenn mir von Anfang an klar war, dass ich es nicht in die … Weiterlesen

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Und weiter geht’s

Bonsoir,

es ist definitiv mal wieder Zeit, hier zu bloggen. Ich versuche mal alles unterzubringen, es hat sich einiges angestaut, nachdem ich etwas schreibfaul war…

Wie beim letzten Mal schon geschrieben lief die Mobilisation der Studenten für den Tag mit den Absolventen ziemlich schleppend. Zuerst dachten wir, der Andrang der Studenten würde sehr groß sein, sodass wir die Teilnehmerzahl limitiert und eine verbindliche Anmeldung probiert haben. Dies hat leider absolut nicht funktioniert, sodass wir, um wenigstens eine grobe Anzahl der teilnehmenden Studenten zu wissen, eine Liste in jedem Kurs verteilt haben. Auch eine solche Semi-Verbindlichkeit funktioniert hier einfach nicht. Ich selber hatte schon enorm Angst, dass der Tag ein Reinfall wird. Neben der unklaren Teilnahme haben sich nicht alle Professoren sofort bereiterklärt … Weiterlesen

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