Die erste Woche geht zu Ende

Der 1. Bauabschnitt “mauern“ ist am Freitagnachmittag beendet. Zufrieden verlassen wir die Baustelle, denn wir sind in dieser Woche weit gekommen: die Grundmauern stehen, das Baugerüst ist aufgestellt und wir haben sowohl einen vertrauten Umgang zu den Bauarbeitern als auch zu den Schulkindern aufgebaut. So waren wir etwa an einem Tag bei den Kindern im Unterricht, spielen in den Pausen mit ihnen Fußball und werden nächste Woche ein paar ihrer Familien besuchen. Mit Bauarbeiter Nico machen wir uns abends noch auf den Weg nach Mtwapa, um die Lebensweise der Einheimischen besser kennen zu lernen. Der Besuch im Ort ist dabei genau die richtige Möglichkeit: in den staubigen Straßen und schmalen Gassen herrscht enorm reges Treiben, auf eine Art, wie wir sie von Zuhause kaum gewohnt sind. Von Verkaufsbuden, vor den Häusern sitzenden Menschen oder lachenden Kindern ist so einiges dabei, um viele schöne Eindrücke zu gewinnen. Wir alle stellen schon nach kurzer Zeit fest, dass die Kenianer, wie vielleicht anders erwartet, trotz sehr einfacher Umstände zufrieden und entspannt wirken und gerne mit einem gepflegten “Hakuna Matata“ in den Tag starten. Dasselbe Phänomen lässt sich auch zuweilen auf der Baustelle feststellen, wo es gelassen mit einem “pole pole“ ans Werk geht. Ein Erlebnis der besonderen Sorte ist auch die Safari im Tsavo East Nationalpark, zu der wir am Samstagmorgen aufbrechen. Wir haben ein riesen Glück, denn wir dürfen eine wahrhaftige König der Löwen Szenerie erleben und sehen Giraffen, Zebras, Büffel, sogar Löwen und einiges mehr. Als krönenden Abschluss entdecken wir dann wenige km von unserem kenianischen Zuhause entfernt, einen paradiesischen Strand – also ein gelungenes Wochenende.

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