Ein letztes Jambo

 

Vier Wochen sind nun vorbei – vier Wochen, in denen wir nicht nur unsere Freunde, Jonah, Kahindi, Nico, Abaa und Kelvin dabei unterstützt haben, ein weiteres Klassenzimmer für die New Fuhara School zu bauen, sondern auch vier Wochen, in denen wir wahnsinnig viel erlebt haben und eine Menge über die kenianische Kultur erfahren durften. Zurück lassen wir das Projekt mit gemischten Gefühlen: Auf der einen Seite sind wir stolz darauf, so viel geschafft zu haben – es sind nicht nur alle Wände gemauert, die Fenster eingebaut und gestrichen, sondern wir haben es auch geschafft, den Dachstuhl zu bauen und sogar einige Wände noch zu verputzen. Natürlich hätten wir „unser Häuschen“ gerne komplett fertig gestellt, doch dies ist für einen Rahmen von vier Wochen ein zu ehrgeiziges Ziel und die Jungs beherrschen die Kunst, die Wände ordentlich zu verputzen eh um Welten besser;) Bald schon kann also eine Klasse in den Raum ziehen, womit sich keine Klassen mehr ein Zimmer teilen müssen. Ein Umstand, der entscheidend zu einer angenehmeren Unterrichtsatmosphäre beiträgt.

Um uns vor dem Ende des Projektes noch mal von allen uns inzwischen echt lieb gewonnen kenianischen Freunden zu verabschieden, veranstalteten wir am Freitag Abend noch eine kleine Abschiedsparty mit den Bauarbeitern, Bernds Band und noch einigen Freunden von Bernd und Irene. Nachdem sich alle an dem von uns gekochten „Chilli con Carne” satt gegessen hatten, spielte die Band und wir tanzten abwechselnd oder unterhielten uns mit unseren Gästen.

Auch der Abschied von den Schülern und Lehrern der New Fuhara School war ein weiteres Highlight: Unsere Mitreisende Mareike hat nämlich während der vier Wochen fleißig ein bisschen Swahili gelernt und konnte so in der Muttersprache die Abschiedsrede halten – ein Umstand, der natürlich für große Freude sorgte. Anschließend sangen wir noch „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ und mit allen das berühmte kenianische Lied „Jambo Jambo“.

Am Samstag hieß es dann auch endgültig Abschied nehmen von Bernd und auch unsere Gruppe trennte sich nun: Während ein Teil direkt nach Hause flog, würden die anderen noch ein bisschen reisen und den Rest von Kenia erkunden – auch davon werden noch ein paar Impressionen folgen.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir alle unglaublich dankbar für die schöne Zeit sind, die wir in Kenia hatten. Danke an alle, die dies möglich gemacht haben: Allen voran natürlich Bernd und Irene, den besten Gastgebern die man sich nur wünschen kann, und an Bärbel, die großartige Leiterin der Schule, die uns auch immer wieder geholfen und geduldig alle unsere Fragen beantwortet hat. Auf deutscher Seite geht natürlich das größte Dankeschön an Hannah, Laura und Tjorven von Weitblick Münster, von denen das Projekt im Vorfeld maßgeblich organisiert und begleitet wurde und die uns so diese einmalige Möglichkeit überhaupt erst geschaffen haben.

Danke an dieser Stalle natürlich auch noch mal an die Bauarbeiter Jonah, Kahindi, Nico, Abaa und Kelvin und an alle unsere Spender, ohne die das Klassenzimmer jetzt nicht stehen würde. Asante Sana, vielen, vielen Dank!!

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