Jambo Rafikis

Kaum zu fassen, die dritte Woche hat schon begonnen. Doch nicht nur die Zeit verrinnt, sondern auch unser Projekt gewinnt an Form: Mittlerweile sind die Fenster des Klassenzimmers eingebaut und man kann den Raum schon durch eine Tür betreten. Als nächstes steht uns nun das Verputzen und Streichen bevor, zudem werden wir die Vorbereitungen für den Bau des Dachs treffen.

Neben der Arbeit auf der Baustelle kommen wir natürlich auch immer viel in Kontakt mit den Kindern, und besonders freute uns der zweite Platz der New Furaha School bei einem Fussballtunier zwischen verschiedenen Primary Schools.

Auch interessant war der Besuch einer ebenfalls privaten Schule, die zum Teil auch von der Kenia Hilfe finanziert wird. Das Schulgelände beinhaltet eine Primary und Secondary School; neben den Räumlichkeiten fanden wir besonders beeindruckend die Möglichkeit, auch handwerkliche Fähigkeiten wie schreinern, nähen, Metallverarbeitung und KFZ Mechanik zu erlernen.

Im Anschluss daran besuchten wir ein lokales Restaurant, in dem wir nicht nur sehr lecker assen, sondern auch viel von dem kenianischen Strassenleben mitbekamen. Dieses ist sehr lebendig und für uns manchmal ungewohnt chaotisch, und auch wenn wir uns nach wie vor hier sehr wohlfühlen, so fallen uns doch immer mehr auch sehr viele Probleme und Schwierigkeiten auf, mit welchen die Kenianer täglich konfrontiert werden. Ein Beispiel ist etwa, dass gespendetes Geld nicht für den eigentlichen Zweck verwendet wird, was wir als Bestätigung empfinden, persönlich hier zu sein und bei dem Bau des Klassenraums zu helfen. In diesem Sinne freuen wir uns auf die weitere Arbeit und senden euch sonnige Grüsse.

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