Ein super Start!

JAMBO ihr Lieben,

nach einem langen Flug sind wir am Montag endlich in Mombasa angekommen und wurden herzlich von Bernd empfangen. Für alle die Bernd nicht kennen: Bernd hat die New Fuhara School ins Leben gerufen und ist unser Ansprechpartner vor Ort. An dieser Stelle schonmal vielen lieben Dank an Bernd und seine Familie für die Unterbringung und herzliche Fürsorge, durch die wir uns alle von Anfang an super wohl und willkommen fühlen.
Seit Montag ist schon viel passiert. Als wir an der Schule angekommen sind waren wir zunächst beeindruckt, wie viele Klassenräume durch das Projekt bereits entstanden sind. Wir haben aber auch den Bedarf erkannt, da viele Kinder trotzdem noch draußen unter den Bäumen im Schatten unterrichtet werden.
Unsere erste Aufgabe auf der Baustelle war es das Fundament des Klassenraums zu gießen. Wir haben hochmotiviert angefangen – das war auch sehr gut, da wir schnell erfahren mussten, dass 50kg Zement Säcke nicht nur schwer, sondern bei 34 Grad so gar verdammt schwer sind. Wir haben uns immer damit abgewechselt große Schalen mit Sand, Steinen und Zement in die Mischmaschine zu “werfen”. Die Teamarbeit hat dabei super funktioniert. Am Ende waren wir super erledigt und dreckig aber auch sehr zufrieden, da wir direkt das Ergebnis unserer harten Arbeit sehen konnten. Am nächsten Tag ging es damit weiter, die Wände hochzuziehen. Gemeinsam mit unseren vier Kenianischen Bauleitern Abba, Jona, Nico und Kahindi haben wir zunächst den Zement angerührt, den wir fürs Mauern benötigen. Dafür gab es keine Mischmaschine mehr, sondern wir haben den Zement selbst am Boden zusammen gemischt und dabei viel von unseren Bauleitern gelernt. Falls ihr also die perfekte Zusammensetzung für Zement benötigt, können wir euch diese gerne auf Kiswaheli verraten! Für alle die nicht abwarten können bis wir zurück sind: tatu Säcke Zement, tisa Schubkarren Sand und kumi Eimer Wasser ;-)
Danach ging’s dann ans Mauern. Bei unseren Bauleitern sah es super leicht aus. Wir hatten allerdings zunächst unsere Schwierigkeiten damit den richtigen Schwung zu finden, um den Mörtel zu werfen und dadurch die Steine zu verfugen. Abba, Jona, Nico und Kahindi haben uns aber sehr nett dabei geholfen, die richtige Technik zu entwickeln, so dass wir am Ende des Tages 4 Steinreihen hochgezogen haben.
Die Schulkinder schauen uns ganz neugierig bei der Arbeit zu. Sie haben nicht nur Interesse am Bau sondern auch Spaß daran, wie lustig wir dabei scheinbar aussehen :-) .
Auch außerhalb der Baustelle haben wir schon tolle Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel haben wir die kenianische Küche kennen gelernt. Auf unserem Speiseplan standen schon Pilau, Ugali, und Chapati – alles super lecker (tame)!
Wir freuen uns schon auf die kommenden Tage und Wochen und halten euch natürlich auf dem Laufenden!

Ganz liebe Grüße (auch von unserem Muskelkater)

Euer Go Kenya Team 2015

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1 Kommentar zu “Ein super Start!”

  1. Beate Theissen schreibt:

    Mrz 06, 15 um 20:16

    Jambo liebes Go Kenia Team,
    Das hört sich ja bereits großartig an! Das Fundament ist schließlich das wichtigste u dass ihr nun auch Zement mischen könnt und die Schule weiter wächst ist wunderbar.
    Wir grüssen auch euren Muskelkater und wünschen aus winterlichen Gefolden weiterhin viel Kraft euer Projekt mit Spaß u Energie auch bei sommerlichen Temperaturen zu Ende zu bringen..
    Weiter so Jambo Gerd u Beate


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