Weitblicker in Benin 2012 – Wir erkunden Stadt & Land

Von Cotonou sind wir am Dienstag in die Hauptstadt Porto Novo gefahren.
Dort wurden wir auf dem INJEPS Campus sehr nett willkommen geheißen.
Insgesamt haben wir dort drei Nachte im Wohnheim der Uni bei den Studenten übernachtet und hatten so Gelegenheit, das beninische Studentenleben und das afrikanische Essen kennenzulernen. Beim Volleyballspiel gegen die Sportstudenten hatten wir natürlich keine Chance.
Durch Gespräche mit der Unileitung und der Studentenvertretung wurden wir über den anstehenden Umzug und die geplante Erweiterung des Campus informiert. Der Direktor hat uns zum Abschied noch traditionell afrikanisch eingekleidet, sodass wir nun zumindest kleidungstechnisch nicht mehr so sehr auffallen.
Insgesamt scheint uns das Leben der Studenten gar nicht so anders als in Deutschland zu sein, obwohl hier natürlich die Umstände sehr anders sind: die Studenten teilen sich zu viert ein ca. 12 qm Zimmer im Wohnheim, Toiletten und Duschen gibt es nur auf dem Flur und die Türen sind so dünn, dass eine geregelte Nachtruhe nur schwerlich möglich ist.

Gestern sind wir dann im Ausbildungszentrum von pro dogbo in Dobgbo angekommen. Nach den beiden Großstädten Cotonou und Porto Novo ist der Kontrast zum eher ruhigen Dorfleben sehr groß. Heute haben wir das Projektgelände inklusive der Bäckerei, der Metallwerkstatt und der KFZ Werkstatt besichtigt. Danach ging es zum örtlichen Fussballtunier.
Morgen früh um 5 Uhr sind wir bereits als Baeckersgehilfen in der Patisserie eingeteilt. Später geht es auf den Markt und danach haben wir eine Audienz beim König von Dogbo.

Jetzt noch ein Zitat von Klaus zu den Hunden Tomek und Andi, mit denen wir heute schon Gassi gegangen sind: Die hören einfach nicht, genau wie ihre menschlichen Vorbilder…

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen

Kommentieren