Go Kenya – Kazi, kazi, wir kommen gut voran!

Feierabend!

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Nach einem schönen Safariwochenende ging es am Montag auf der Baustelle weiter. In der folgenden Woche haben wir die Wände verputzt. Das ging bei den Außenwänden relativ einfach: die Zementmasse, die auch schon als Mörtel fungiert hat, wird an die Mauer geschleudert, sodass die typische unregelmäßige Oberflächensturktur entsteht. Innen wird mit einer trockeneren Mischung verputzt, “vuruga” genannt. Die Innenwände werden allerdings glatt, was ein größerer Aufwand ist und wo wir nur zuarbeiten konnten.
Außerdem haben wir beide Giebel gemauert: in luftiger Höhe auf dem Holzgerüst ein ganz besonderes Abenteuer, für das sich ein gut eingespieltes Team zusammengefunden hat. Mit den Giebeln sieht unser Projekt nun endlich wie ein richtiges Haus aus.

Lernen von den Profis

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Wer will fleißige Handwerker seh'n?...

Die Gerüstarbeit beim späteren Verputzen der Giebel von innen wurde dann richtig wild: Abba und Jonah klatschen den Morta in Hochgeschwindigkeit an die Mauer, sodass die Leute, die den Zement anmischen und nachreichen kaum nachkamen.
Die verputzten Wände konnten dann auch bald schon angemalt werden. Die weiße Farbe ist sehr dünn und mehrmals aufzutragen, damit wurde gegen Ende der dritten Woche begonnen. Mittlerweile sehen die Wände und das Haus insgesamt sehr hübsch aus.
Außerdem wurden die vier Säulen, die das Vordach über der Terrasse tragen, gemauert. Da konnten dann die besten Maurer – bzw. die, die sich für die besten hielten – zeigen, was sie konnten und es wurde hin- und her diskutiert, welche Säule nun die geradeste und welche die krummste war. Ab und zu kullerten auch mal ein paar Steine runter. Aber Mitte der Woche standen sie alle sicher und konnten dann auch verputzt werden.
Eine weitere Wochenaufgabe war das Anstreichen der Balken für das Dachgerüst mit schwarzer Ölfarbe. Eigentlich keine anspruchsvolle Aufgabe, aber doch tückisch, da man sich bei der andauernden gebückten Haltung schnell mal einen Sonnenbrand in der berühmt-berüchtigten “Arschgeweih”-Zone zuzieht. ;-)
Gegen Ende der dritten Woche begann Kahindi mit dem Aufbau des Dachstuhls. Wie immer turnte er äußerst verwegen und kühn über unseren Köpfen hinweg, “like a monkey”, wie er selbst sagt.

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1 Kommentar zu “Go Kenya – Kazi, kazi, wir kommen gut voran!”

  1. Kai schreibt:

    Nov 27, 12 um 19:21

    Richtig klasse, Euer Haus ist ja schon fast einzugsbereit. Tolle Fotos!


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