Go Kenya – Abschied

Mangrovenwald bei Watamu

Mangrovenwald bei Watamu

Nach einem fröhlichen Nachmittag mit den Jungs von der Baustelle im Dorf und einem schönen Abschiedsessen mit Bernd und seiner Tochter Shania in einem Restaurant direkt in der Bucht auf dem Wasser trat ein Großteil der Gruppe samstags ganz früh die Heimreise ins ferne (und kühle) Deutschland an. Iva, Kathi, Kathrin und Timo blieben weitere anderthalb Wochen in Kenia, um das Land erkunden. Ich selbst blieb einen Tag länger, sodass Iva, Timo und ich den Samstag nutzten, um in den Mangrovenwald bei Watamu zu fahren. Dort fanden wir zwar nicht die vom Reiseführer versprochene ornithologische Vielfalt, dafür aber eine wunderschöne Landschaft mit Strand, Watt und Hängebrückenpfaden durch die Mangroven vor, die – nahezu menschenleer – zum Spazieren und Verweilen einlud.

Für mich war der Kenia-Aufenthalt damit zu Ende, ich bin unglaublich dankbar für die Möglichkeit, diese vier Wochen erlebt haben zu dürfen.

Dank der täglichen harten und für uns Studenten eher ungewohnten körperlichen Arbeit, unserer einfachen Lebensweise und dem engen Kontakt zu den Bewohnern von Majengo und Kanamai haben wir alle eine ganz andere Sichtweise auf das Leben gewonnen. Einjeder und einejede hat viele Eindrücke gesammelt, die ihn und sie nach Hause begleiten werden. Es war eine spannende Erfahrung das tägliche Leben, Mentalität, Küche und Kultur – und nicht zuletzt auch die Sprache Kiswahili – in diesem faszinierenden Land kennenzulernen, wozu besonders der enge Kontakt zu Abba, Nicco, Jonathan, Kahindi, Chris und Rose, zu den Kindern und natürlich auch zu „Papa“ Bernd Avermann und seiner Familie beigetragen hat, von denen wir so herzlich empfangen und begleitet wurden.

Go Kenya! II/2012 war in jeder Hinsicht ein prägendes Ereignis, im Rahmen dessen wir Freiwilligen nicht nur ganz praktisch beim Bau eines Klassenzimmers mitgeholfen haben, sondern auch an persönlicher Reife dazugewonnen und über den Tellerrand des vertrauten Alltags hinausgeschaut haben – eben buchstäblich ein Projekt mit Weitblick.

Tutaonana marafiki, tutaonana Kenya, wir sehen uns wieder!

Tutaonana marafiki, tutaonana Kenya, wir sehen uns wieder!

 

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