Rietrei susedei

heißt Gute Nacht und wenn ich jetzt noch das r rollen könnte und die Töne richtig aussprechen könnte, wär ich froh. Verstanden wird es aber zum Glück trotzdem.

Da ich als Freiwillige alleine hier bin, ist es mir auch noch wichtiger mich mit den Khmer gut verständigen zu können. Ab Montag bekomme ich eine Stunde Unterricht pro Tag und gebe dafür eine Stunde Deutsch und eine Stunde Englischunterricht, sozusagen von Lehrer zu Lehrer.

Erst seit einer Woche bin ich hier, aber es fühlt sich so an, als ob man schon immer zu Geckogeräuschen eingeschlafen wäre, schon immer Papaya und Mangos vom Baum gepflückt bekommen hätte, schon immer nur Reis gegessen hätte (in Deutschland esse ich NIE Reis!), schon immer teacher genannt worden wäre, schon immer zu dritt auf Motos sitzend durch die Nacht über die Landstraßen gebraust wäre….

Es sind schon so viele Eindrücke, die ich sammeln konnte, schon so viel Palmwein, den ich angeboten bekommen habe und so viele nette Leute hier und trotzdem habe ich leider immer noch kein einziges Foto gemacht. Aber ich werde mich bessern! :)

Zu Abend habe ich bisher ab und zu bei einer Lehrerin zu Hause mitgegessen, wobei ich dabei vor der Schwierigkeit stehe, wie ich mich mit ihren Eltern verständige. Also lächeln wir uns einfach nett an und ich probiere meine paar Brocken Khmer. Zum Essen kommt manchmal das gefühlte halbe Dorf vorbei und die kleinen Kinder rennen nackt so lange durch die Gegend bis sie müde sind, wenn sie nicht gerade versuchen, mir das Zählen beizubringen.

Also zähle ich zum Einschlafen jetzt Schäfchen auf Khmer…

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