Der Projektalltag

Nach den Osterferien ist hier schnell wieder der Alltag eingetroffen. Neben der täglichen Küchenarbeit und den Hygienekursen spielen Katha und ich viel mit den Kindern. Am Wochenende haben wir zum Beispiel eine kleine Olympiade organisiert, bei der sich die Kinder unter anderem beim Reissackhüpfen austoben konnten. In der Pause gab es dann zur Verstärkung das von uns selbst gebackene Bananenbrot (Mofo akundro).

 

 

 

 

 

Wenn die Hausaufgaben erledigt sind, helfen die Kinder gerne in der Küche mit – jeden Samstag können sie sich ein Gericht aussuchen und selber zubereiten. Beliebt sind zum Beispiel Maniokblätter mit Erdnüssen. Dafür werden die Maniokblätter aus dem Garten gepflügt, die vor dem Kochen noch gestampft werden müssen.

 

Auch der Reis wird im Projekt angebaut und da zurzeit Reisernte ist, wird unser Basketballplatz gerade zum Dreschen verwendet. In den geernteten Reisfeldern kann jetzt gefischt werden, was heute auch direkt ausgenutzt wurde.

 

 

 

 

 

 

Jedoch reichen die angebauten Lebensmittel nicht für die ca. 300 hungrigen Kinder, die hier täglich essen. Alles was fehlt, wird auf dem Markt eingekauft. Jeden Mittwoch gibt es außer den Lebensmittelständen auch noch viele Altkleiderstände, bei denen man auch hin und wieder gespendete Sachen aus Deutschland erkennt.

 

Vorletztes Wochenende hatten wir dann noch die Möglichkeit mit ca. 15 Kindern bei einem Konzert unter freiem Himmel, das nur einmal im Jahr in Miarinarivo stattfindet, zuzuschauen. Dort ist nicht nur der im Dorf sehr bekannte Sänger Samuel aufgetreten, sondern noch viele weitere Musiker, die die Kinder zum Tanzen und Mitsingen gebracht haben:)

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen

Kommentieren