Ankunft in Miarinarivo

Nach dem zwölfstündigen Flug von Düsseldorf über Paris bis nach Antananarivo wurde ich herzlich von der Familie Büschelberger und den zwei deutschen Volontärinnen am Flughafen empfangen. Während der anschließenden dreistündigen Autofahrt nach Miarinarivo sind mir besonders die kleinen bunten Häuser und die Madagassen, die mit ihren Pousse-pousse (wie große Schubkarren) bereits ihre Ernte zum nächsten Markt gefahren haben, aber auch die vielen Straßenhunde aufgefallen. Um vier Uhr morgens sind wir dann endlich im Zentrum Antseranantsoa angekommen und wurden freundlich vom Personal, das bereits angefangen hat das Frühstück vorzubereiten, begrüßt. Ich war ganz überrascht als ich mein Zimmer gesehen habe, da es ein eigener Bungalow ist und ich so viel Luxus gar nicht erwartet hatte!

Am nächsten Tag wurde mir das Gelände gezeigt und ich habe mich den 80 Wohnheimkindern vorgestellt. Neben den Wohnheimkindern essen auch noch ca. 250 Grundschüler täglich hier, weshalb besonders die Küche viel zu tun hat. Auf dem Gelände wird nicht nur eigenes Obst und Gemüse sowie eine Menge Reis angebaut, sondern auch Vieh gezüchtet. Neben den zwei Schweinen und mehreren Gänsen und Hühnern sind besonders die drei Kühe wichtig, die für die täglich frische Milch sorgen.

Da ich in den nächsten drei Monaten viel zum Thema ‚Hygiene‘ vermitteln werde, unterstütze ich vormittags das Personal in der Küche und gebe wöchentlich Kurse. Mit den Wohnheimkindern beschäftige ich mich nachmittags und am Wochenende. Dazu gehört nicht nur Englischunterricht und Sport, sondern auch das Basteln von Osterkarten für die Paten aus Deutschland. 10 Kinder werden übrigens durch Weitblick unterstützt:) Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Tage!

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