Pädagogik und Abenteuer in Guatemala Teil 4: Feuerwerk und Feuerwasser

Día de la Independencia

Am 14. und 15. September lassen es die Guatemalteken richtig krachen  – im wahrsten Sinne des Wortes mit Knallern und Raketen. Sie feiern den Tag der Unabhängigkeit von Spanien aus dem Jahr 1821. Es herrscht allgemeine Volksfeststimmung. Halb Xela treibt sich im Stadtzentrum im und um den Parque Central herum. Es wird gegessen, getrunken und getanzt. Die Kneipen und Restaurants sind voll und alles wartet auf den mitternächtlichen Raketenregen, der den 15. September begrüßt – sozusagen Karneval und Silvester in einem.

Wir sehen rot: Feuerwerk über dem Parque Central

 

An Alkohol und Fotomotiven mangelt es nicht

 

Auch hier muss man(n) up to date sein: Fotohandy auf der Fiesta

 

Leichte Größenunterschiede: Eine Japanerin, meine Gasteltern und ich

 

Gehören zum Stadtbild: Schnapsleichen am Tag darauf

„Während der Fiestas und an Markttagen trinken vor allem guatemaltekische Männer jede Menge Alkohol. An Schnapsleichen sollten sich Besucher daher   gewöhnen – und sich nicht wundern, selbst in entlegenen Gegenden eine Zweigstelle der Anonymen Alkoholiker vorzufinden. Rituelles Trinken ist oft nur der Einstieg zur Droge Alkohol, die in Guatemala zu einem tiefgreifenden sozialen Problem geworden ist“ (Stefan Loose Travel Handbücher, Guatemala, 3. Aufl. 2008, S. 43) Das traf auch leider auf einige unserer dort kennengelernten Freunde zu. Zwar lagen diese – ich hoffe – nicht am Straßenrand, aber oft wurde Samstag Nacht bis Sonntag Vor- und sogar Nachmittag gezecht oder sonntags wieder angefangen.

 

Bis zum nächsten Bericht,

 

Frank 🙂

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