Safari – Reise Teil 2

Von Julia & Josef

Zum Lunch erreichen wir unsere Lodge und sind begeistert vom unglaublichen Ausblick über die Steppe. Von hier aus sehen wir eine Elefantenherde, die abends am Wasserloch trinkt.

unglaubliche Aussicht aus der Voi-Lodge

unglaubliche Aussicht aus der Voi-Lodge

Am nächsten Morgen geht es früh weiter zur Morgenpirsch, es ist kalt. Wir ziehen unsere Pullis an, und fahren in den ersten kühlen Sonnenaufgang seit drei Wochen. Die größte Attraktion am Morgen ist ein Gepard, der langsam durchs Gras streift. Zurück in der Lodge gibt es nach dem Frühstück eine witzige Überraschung.

diebische Affen in der Lodge

Eines der Zimmer ist verwüstet worden und Janinas Kulturtasche ist verschwunden. Wir wurden beklaut, das erste Mal seit unserer Ankunft in Kenia. „You left the window open.“ – sagt der Mann an der Rezeption.  Infolgedessen hat sich ein Affe ins Zimmer geschlichen, alles durchwühlt und eine Kulturtasche geklaut. Zu unserem Glück  war der Inhalt scheinbar nicht so tierisch interessant. Die Tasche findet sich vollständig – bis auf eine Packung Aspirin -  auf  dem Dach.

Auf dem Rückweg  sehen wir ein Schild „KWFT – Banking for Women“, wir fragen unseren Fahrer, ob er diese Bank kennt. “Ja”, mit seiner Frau habe er selbst einen Kredit über umgerechnet 500 Eur aufgenommen um das Schulgeld für ihre Tochter im letzten Jahr zu bezahlen. Er biegt rechts ab, denn in Mombasa will er uns die Rush Hour ersparen. Der Umweg führt uns durch wundervolle Landschaften mit palmenbewachsenen Hügeln, von denen aus man das Meer sehen kann.

Etwas später fahren wir wieder an der Müllkippe  vorbei. Und plötzlich merken wir wieder wie viele Probleme uns umgeben. Umweltverschmutzung, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, eine unzureichende Infrastruktur und Korruption begleiten uns, wohin wir schauen. Gerade noch haben wir die Natur genossen und jetzt sehen wir, wie wir sie und uns zerstören.

 

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