Die dritte Woche, auf zum Dachstuhl!

Von Lisa & Isa 🙂

Es geht voran! Unsere 3. Woche hat mit dem Mauern der Steine fĂŒr die GiebelwĂ€nde und dem Betonieren der Terrasse begonnen. Die knallende Sonne hier am Äquator setzt uns allen ein bisschen zu, sodass wir uns gegenseitig mit dem Bau von Zollstockhunden aufheitern.

Auch unsere MetalltĂŒr wurde bereits geliefert, aber diese war dank kenianischer Genauigkeit zu groß.

Auf unsere entsetzten Gesichter wurde nur erwidert ‚hakuna matata‘ und ein paar Zentimeter des TĂŒrsturzes weggehĂ€mmert ganz nach dem Motto ‚was nicht passt – wird passend gemacht‘. Mitte der Woche feierten wir mit unseren muslimischen Kollegen das Ende des Fastenmonats Ramadan und seitdem verbringen wir auch die Mittagspausen zusammen und teilen uns die Sandwiches.

Am Dienstag haben wir zusammen in Jasmins Geburtstag reingefeiert und wurden am nĂ€chsten Tag von unserem Bekannten Clemens in sein schönes Haus nach Watamu eingeladen. Dort haben wir den wunderschönen Strand betrachtet und wir wurden zur Attraktion der vielen Kinder des Dorfes. Anschließend hat Clemens noch eine zĂ€he Ziege ‚mmh lecker‘ spendiert. Seine kenianische Frau Maria erzĂ€hlte uns interessante, aber auch zum Teil sehr erschreckende Geschichten ĂŒber die kenianische Kultur und das Leben der Ă€rmsten Leute hier. Die Spanne zwischen Arm und Reich ist hier sehr groß, was auch durch die korrupte Regierung zustande kommt. All diese Dinge machten uns sehr nachdenklich und sorgten auf der langen Autofahrt zurĂŒck fĂŒr ausreichend GesprĂ€chsstoff.

Am Donnerstag wurden dann auch schon die Giebel von außen verputzt.

Die ersten Lacher gab es auch sehr bald, denn der linke Giebel ist gleichzeitig Innenseite des zweiten GebĂ€udes, wurde aber von unseren kenianischen Kollegen trotzdem mit dem groben Außenputz versehen. Zum GlĂŒck machte Janin uns nach kurzer Zeit alle darauf aufmerksam. Nico beantwortete die Frage „Why are you doing it this way?“ nur lachend mit einem “That’s a good question.” Kein Problem, der Putz wurde einfach glatt gestrichen.

Außerdem wurden weiter die SĂ€ulen auf der Terrasse hochgezogen und die MĂ€dels konnten ihren Umgang mit dem Pinsel unter Beweis stellen, indem sie die Balken der Dachkonstruktion mit stinkendem, grĂŒn leuchtendem Holzschutzmittel angestrichen haben.

Abends wurde frĂŒher Feierabend gemacht, da alle von Christina Abschied nehmen wollten, da sie schon eine Woche frĂŒher nach Nairobi aufgebrochen ist.

Abends wurde frĂŒher Feierabend gemacht, da alle von Christina Abschied nehmen wollten, da sie schon eine Woche frĂŒher nach Nairobi aufgebrochen ist. Freitag schauen wir uns alles etwas genauer an und beschließen den Samstag auch zu arbeiten, da es doch noch einiges zu verputzen gibt. Samstag morgen gab es dann einige mĂŒde Gesichter aber zum Feierabend hin wussten wir die Entscheidung war richtig. Wir sind gespannt auf die letzte Woche.

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