Marian in Westafrika II

Aufgrund der Tatsache, dass die Grenze von zwischen Ghana und Togo mehr oder weniger in Lomé verläuft haben sich ein anderer Freiwilliger und ich entschieden für 3 Tage nach Ghana zu reisen. Diese Reise hat sich wirklich gelohnt. Kaum hatten wir die Grenze passiert, da merkte man sofort, dass Ghana ganz anders wirkt als Togo (in Togo sind wir beide ebenfalls an zwei Wochenende gereist). In Ghana wirkt alles viel schneller und viel lauter, als im Nachbarland Togo. Die Menschen sprechen einen weitaus offensiver an, wenn sie etwas verkaufen wollen. Es ist jedoch wichtig festzuhalten, dass wir uns zu keinem Zeitpunkt bedroht gefühlt haben, auch wenn wir zum Beispiel in verschiedene Richtungen zu verschiedene Bussen gezehrt wurden um einzusteigen.
Unser erster Abend in Accra, der Hauptstadt Ghanas, war ein echtes Erlebnis. Accra ist eine riesige Stadt die im Gegensatz zu Lomé von gepflasterten Straßen und Autos anstatt von Sandstraßen und Motos geprägt ist. Auch das Nachtleben in Accra ist ganz anders als in Lomé. Es gibt eine sehr große Anzahl an Clubs und Bars die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet haben. Die Preise die man zahlt variieren von 70 Cent für ein großes Bier (625 ml) bis zu 1,60 für ein kleines Bier (230 ml). Nachdem wir einiges Bars abgeklappert und die Sonne kurz davor war aufzugehen haben wir uns auf den Weg nach Hause gemacht. Obwohl es stockduster war und wir uns so gut wie nix auf der Straße los war, hatten wir keine Befürchtungen, dass etwas passieren konnte. Denn, wenn man jemanden auf der Straße traf, dann grüßte man und wurde man gegrüßt, als würde man in einem 200 Seeldendorf wohnen, in dem jeder jeden kennt.

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