Looking back…

Insgesamt war es eine super Erfahrung, sehr lehrreich und augenöffnend, aber auch sehr anstrengend.

Die Menschen haben mich sehr offen und freundlich aufgenommen auch wenn ich manchmal meine Position behaupten musste, da ich halt doch ‚NUR‘ eine Frau bin. Ich hatte jeden Tag Magenprobleme und die Hitze war erdrückend. Aber ich habe so viel Neues gesehen und erlebt…

In meinen kühnsten Träumen hatte ich mir nicht dieses Ausmaß an Armut und Rückstand vorgestellt. Die Bildung der Bevölkerung ist sehr schlecht was zu vielen weiteren Problemen führt. Insgesamt ist das Leben dort einfach extrem schwer. Die Menschen arbeiten hart in einer Affenhitze und es scheint sich nicht viel zu verbessern.

Bei prodogbo habe ich mich sehr wohl gefühlt. Alle haben sich immer ganz lieb um mich gekümmert. Allerdings hat es mich irgendwann genervt, dass dort nur Männer und Jungs sind. Deshalb habe ich viel Zeit in der Familie von einem Mitarbeiter von prodogbo (Jules) verbracht, um auch ein bisschen Zeit mit den Frauen und Kindern zu verbringen. Außerdem habe ich viel mit dem Weltwärtsler Peter gemacht, der bei prodogbo arbeitet, da es oft angenehmer war in männlicher Begleitung irgendwo hin zu gehen. Ich betone hier sehr oft den Unterschied zwischen Frauen und Männern, weil er einfach sehr deutlich zu spüren ist.

Ich finde die Arbeit von prodogbo und unsere Projekte super. Meiner Meinung nach ist Bildung einfach das Wichtigste und dafür sollten wir uns weiterhin einsetzen.

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