Ein Taxi nach Dogbo

Also heute geht es los nach Dogbo, ein Dorf ca. zweieinhalb Stunden nördlich von Cotonou. Zwei Nächte war ich im Gästehaus vom DED in Cotonou und habe mich auch kurz mit Cornelius getroffen. Der hat einmal tief Luft geholt und dann alle wichtigen Infos in ein paar Stunden zusammengefasst. Mein Kopf raucht immer noch. Gestern Nacht ist er dann in den Flieger zurück nach Deutschland gestiegen. Meine Anweisungen sind: mit dem Zem (Motorradtaxi) zur Kreuzung wo die Taxis nach Dogbo stehen, mit dem Taxi zum Kreisverkehr in Dogbo und dann mit dem Zem zu ProDogbo bzw. ‚chez Klaus‘, weil den kennt wohl jeder hier. Keiner von den Zem-Fahrern oder Passagieren trägt einen Helm, obwohl es dauernd irgendwelche Unfalltote gibt. Aber Peter ist so nett und nimmt ein Zem zum nächsten Helmverkäufer und kauft mir noch schnell einen. Kostet auch nur 7,50€. Also geht es los mit Helm und Rucksack zum Taxistand. Der Tacho vom Zem-Fahrer ist kaputt aber 80km/h fahren wir sicher, dicht gedrängelt neben den anderen Moppets und Autos. Aber wir kommen sicher am Taxistand an. Das Taxi ist ein uralter Toyota Corolla, die Windschutzscheibe hat unzählige Risse und auf der Rückbank sitzen schon 2 Erwachsene und 2 Kinder. Aber wir warten noch auf 2 weitere Fahrgäste und am Ende sitzen hinten 3 Erwachsene und 2 Kinder und vorne der Fahrer, ich und ein älterer Mann mit dem ich mir den Beifahrersitz teile. Der Fahrer schnallt sich sogar an, aber ich bin mir nicht sicher ob das etwas Gutes oder Schlechtes bedeutet. Aber der Fahrer fährt relativ vorsichtig und weicht allen Schlaglöchern aus. Einmal halten wir an um Maut zu bezahlen, dann winken uns noch 2 weitere Male Polizisten an den Straßenrand aber ich bin nicht sicher ob das Schmiergeld ist, was der Fahrer bezahlt. Ein paar Mal steigt jemand aus, aber dann kommen auch wieder ein paar neue Fahrgäste dazu. Am Kreisverkehr in Dogbo warten schon einige Zem-Fahrer. Bis zu ProDogbo ist es dann nicht mehr weit.

A Taxi to Dogbo
Well, today I’m leaving for Dogbo, a village about 2.5 hours north of Cotonou. I spent two nights at the guest house of the German Development Service in Cotonou, where I also met up with Cornelius. He took one deep breath and then summarized all important information in only a few hours. Then, last night, he jumped on a plane back to Germany, leaving me with the following instructions: take a zem (motorbike taxi) to the intersection where the Taxis leave to Dogbo, take a taxi to the roundabout in Dogbo and then take another zem to ProDogbo or ‘chez Klaus’, because apparently everybody here knows Klaus. None of the zem drivers or passengers wear a helmet, despite the many deaths in accidents. However, Peter is kind enough to take a zem to the next helmet seller to buy me one. It costs about NZ$15. With helmet and backpack I leave for the Taxi stand. The speedometer of the zem driver is broken but I’m sure we’re driving 80k per hour, very clos to the other bikes and cars. However, I arrive at the intersection in one piece. The Taxi is a very old Toyota Corolla, the wind screen has multiple cracks and there is already two adults and two kids waiting on the back seat. However, we are waiting for another two passengers. In the end, there is 3 adults and 2 kids in the back and the driver, me and another older man in the front, with whom I share the passenger seat. The driver even fastens his seat belt, even though I’m not quite sure if that is ultimately a good or bad thing. Fortunately, he drives relatively careful and avoids road holes (have no idea what the correct English term is haha). One time we stop at the toll road booth and another two times police men stop us, but I’m not sure if that is bribes the driver pays them. A few times someone gets off but then there is a few new passengers as well. A few zem drivers are already waiting at the roundabout in Dogbo. From there it’s not far to ProDogbo.

Eintrag auf Facebook teilen
Eintrag auf Twitter teilen

1 Kommentar zu “Ein Taxi nach Dogbo”

  1. Cornelius schreibt:

    Nov 28, 09 um 15:34

    …und wenn ich erst einmal luft hole…


Kommentieren