Trip Drakensberge

Hello,

gerade frisch zurueck gekehrt von unserem trip zu den drakensbergen. ich bin total froh, dass wir diese spontane aktion unternommen haben. obwohl wir zwar tatsaechlich gerade mal einen kurzen aufenthalt von nicht mal 20 stunden hatten,hat sich die tour doch extrem gelohnt.

tatjana und tobi (paerchen aus trier) haben uns in ihrem van mitgenommen. alleine der road trip hat sich schon gelohnt. die weite landschaft und die tollen aussichten ueber die flusstaeler und berge waren echt atremberaubend. leider sind wir erst am nachmittag am bachpackers angekommen, so dass wir nur noch eine kleine tour in die drakensberge unternehmen konnten. zum ausgleich haben wir dann aber einen super schoenen, schon fast kitschigen sonnenuntergang in den bergen gesehen.

in den bergen wird es um diese jahreszeit wirklich extrem kalt. aber wer haette das gedacht? im backpackers konnten wir uns dann praktischerweise in der hauseigenen suana und whirlpool wieder aufwaermen… ich haette niemals gedacht, dass ich jemals in sued-afrika in eine sauna gehen wuerde. aber wenn man bedenkt, dass auf der anderen seite des aequators nun winter ist, erscheint es doch gar nicht mehr so abwegig…jedoch hat uns der saunagang gut abgehaertet fuer unsere erste nacht im zelt, bei gerade mal ein paar grad ueber null.

bevor es dann heute mittag wieder gen joburg ging, haben tabea, phine und ich in allerherrgotts fruehe noch eine kleine wandertour unternommen. auch heute war das wetter wieder spitzenmaessig. wolken, geschweige denn schleierwolken scheint es in sa nicht zu geben.

die tour war sehr lohnenswert,vor allem weil ich mich nach vier tagen johannesburg schon etwas gefangen gefuehlt habe . der stacheldrahtzaun um unser hostel, die ewigen polizeisirenen in der nacht und die tasache, dass ein kleiner spaziergang durch die nachbarschaft nicht ganz ungefaehrlich ist, haben mich ein wenig beunruhigt. trotzdem moechte ich aber den aufenthalt in joburg nicht missen. denn die stadt hat schon einen gewissen charme und erleben konnten wir hier reichlich.

noch eine kleine anekdote am rande.am donnerstag haben wir die moeglichkeit bekommen einen radiosender in joburg zu besuchen. im sender kam ploetzlich eine sued-afrikansche frau mit einer brisanten meldung aus germany auf uns zu und fragte um hilfe bei der aussprache eines deutschen staedtenamens. diese gewisse stadt hiess oer-erkenschwick. nach mehreren wiederholungen klappte es mit der aussprache auch ganz gut. schliesslich handelte es sich bei der aktuellen meldung um einen todesfall einer mehr oder weniger bekannten person: es war die oma von leonardo di caprio, die soeben verstorben war. gut, dass wir auch im fernen sueden immer die heissesten neuigkeiten aus der heimat mitbekommen…

das abendessen wartet auf mich

liebste gruesse

jessica

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