Ein letztes Halali oder: Wake me up when september ends

Wahnsinn wie die Zeit verfliegt! Inzwischen ist es Ende September und in nicht mal 48 Stunden bin ich schon irgendwo zwischen Cotonou und Istanbul. Seit meinem letzten Blog im August ist noch einiges passiert über das ich zumindest kurz berichte, jedoch möchte ich Augenmerk auf meinen gesamten Aufenthalt legen und einen kleinen Einblick in meine Gefühlswelt nach sechseinhalb Monaten Benin geben.

Die letzten Wochen im August waren noch einigermaßen gut gefüllt mit der Vorbereitung des neuen Stipendiaten, der Vorbereitung des ENACTUS-Aufenthalts in Porto Novo und Dogbo und dem Excel-Kurs. Mit Herman, dem neuen Weitblick-Stipendiaten, konnte ich noch einige Dinge vor seinem Abflug regeln. Wir haben ein wenig über kulturelle Unterschiede gesprochen, über den Ablauf seines Aufenthalts und haben gemeinsam Klamotten für … Weiterlesen

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Auch mein Tag wird kommen

Vorletzte Woche Donnerstag war es soweit. Erstmals seit der Weitblick-Reisegruppe Ende März war ich wieder am Flughafen in Cotonou. Während ich mich Ende März von den letzten Bekannten aus Münster verabschiedete und mich ziemlich auf die darauffolgenden fünfeinhalb Monate mit einer neuen Kultur, spannenden Aufgaben am INJEPS und beim Projektpartner ESI, der Freiheit sich nicht immer in einer Gruppe von Reisenden bewegen zu müssen und besonders viele neue Bekanntschaften und Freunde zu finden freute, war meine Gefühlswelt am vorletzten Donnerstag gegen 21Uhr Ortszeit am Flughafen Cadjehoun von Cotonou schon etwas anders.

Hier in Benin kenne ich nur wenige Personen, welche nicht aus Benin oder vom afrikanischen Kontinent kommen und kann sie quasi an einer Hand abzählen. Umso erstaunlicher, dass gleich vier … Weiterlesen

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Das Rennen ist freigegeben!

Im letzten Blog-Eintrag habe ich vollen inhaltlichen Input geliefert. Heute möchte ich Euch zur Abwechslung in einem Exkurs einen kleinen Teil des täglichen Lebens in Benin näher bringen und diesen mit einem Teil meines Lebens verbinden.

Im Alter von neun Jahren kam ich durch Hinweis meines Onkels zum Radsport und schloss mich Concordia Lengerich an. Am Anfang drehte ich noch auf einer abgelegenen 4km-Runde auf einem weißem Stahlrahmen mit Rahmenschaltung, Korbpedalen und Campagnolo Shamalfelgen (genau solche wie Radsportlegende Dieter Fuchs noch heute fährt) meine Runden. Nach und nach wurden die Runden und Räder größer, ich wechselte zum Verein nach Münster und schloss durch den Sport viele Freundschaften. Auch wenn mir von Anfang an klar war, dass ich es nicht in die … Weiterlesen

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Und weiter geht’s

Bonsoir,

es ist definitiv mal wieder Zeit, hier zu bloggen. Ich versuche mal alles unterzubringen, es hat sich einiges angestaut, nachdem ich etwas schreibfaul war…

Wie beim letzten Mal schon geschrieben lief die Mobilisation der Studenten für den Tag mit den Absolventen ziemlich schleppend. Zuerst dachten wir, der Andrang der Studenten würde sehr groß sein, sodass wir die Teilnehmerzahl limitiert und eine verbindliche Anmeldung probiert haben. Dies hat leider absolut nicht funktioniert, sodass wir, um wenigstens eine grobe Anzahl der teilnehmenden Studenten zu wissen, eine Liste in jedem Kurs verteilt haben. Auch eine solche Semi-Verbindlichkeit funktioniert hier einfach nicht. Ich selber hatte schon enorm Angst, dass der Tag ein Reinfall wird. Neben der unklaren Teilnahme haben sich nicht alle Professoren sofort bereiterklärt … Weiterlesen

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Lebenszeichen

Mittlerweile ist es schon mehr als einen Monat her, dass ich mich gemeldet habe. Auch wenn hier die Zeit definitiv anders wahrgenommen wird, alles etwas länger dauert oder einen dritten oder vierten Anlauf braucht hat sich doch etwas getan. Ich teile den letzten Monat mal auf zwei Blog-Einträge auf, um allem Gerecht zu werden.
Zuerst stand der Abend mit Ephraïm und Jacques an, welche durch ein Weitblick-Stipendium ein Semester in Münster verbringen konnten. Nach gefühlten 20 Versuchen, Ephraïm und Jacques einen Termin finden zu lassen, haben Lambert (der Uni-baut-Uni Projektmitarbeiter) und ich diesen einfach festgelegt. Vermutlich hätten sie sich bis heute nicht auf einen Tag abgestimmt. Mit den Gründen und Ausreden, wieso sie keinen Termin finden konnten könnte ich vermutlich einen … Weiterlesen

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Vertrauen ist alles

Erst in der letzten Woche habe ich ausführlich über meine ersten beiden Wochen in Porto-Novo und damit über Uni-baut-Uni und mein Leben in der Hauptstadt Benins berichtet. Da ich in der letzte Woche zum Teil etwas krank war und auch hier Christi Himmelfahrt ein Feiertag ist hatte ich viel Zeit, um nochmal zu bloggen. Dieses Mal möchte ich in einem kleinen persönlichen Exkurs über etwas berichten, was mir schon 2014 bei meinem ersten Besuch in Westafrika aufgefallen ist und mir hier in Benin immer wieder begegnet.

Du kommst nach einem langen Flug spät abends ziemlich übermüdet in einem fremden Land an und sollst eigentlich von einem Einheimischen, von dem du nicht mehr als den Namen weißt, am Flughafen abgeholt werden. Du … Weiterlesen

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Ankunft in Porto-Novo

Na endlich! Eineinhalb Monate nach meiner Ankunft im nur 30km westlich entfernt liegenden Cotonou habe ich es nun tatsächlich in die Hauptstadt Benins, Porto-Novo, geschafft. Mit der Reisegruppe und den Kollegen von ESI in Dogbo habe ich tolle Momente und Erfahrungen geteilt, jedoch freue ich mich jetzt auf die Zeit am „Institut National de la Jeunesse, de l’Education Physique et du Sport“, dem INJEPS, mit dem Weitblick seit drei Jahren zusammenarbeitet. Zwar waren die letzten zwei Wochen nicht jeden Tag komplett voll mit Programmpunkten gepackt und einzelne Tage haben sich schon etwas gezogen, rückblickend habe ich aber schon ziemlich viel erlebt und könnte mit einigen Geschichten mehrere Blogeinträge füllen.

Ich kann mich noch ziemlich gut daran erinnern, wie die beiden beninischen … Weiterlesen

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