Bericht aus Dogbo – Weitblick

Bä me wiwi – Das Leben ist schön

Nachdem die Reisegruppe und auch meine Reisegefährtin Franzi mich in Benin zurückgelassen haben, habe ich im April mein Praktikum bei unserem Partnerverein ESI angefangen. Drei Wochen waren geplant – Fünf wundervolle Wochen sind es geworden.

Projektgelände ESI

Projektgelände ESI

Bei ESI habe ich auf dem Projektgelände wohnen können. Das Ziel der NGO ist es jungen Menschen einen (Aus-)Bildungszugang zu ermöglichen. Dies geschieht auf verschiedene Art und Weise: Es existieren unter anderem zwei Heime für Jugendliche, drei Ausbildungsstätte (Bäckerei, Metallwerkstatt, Kfz-Werkstatt) oder ESI baut mit der Unterstützung von Weitblick Schulen in der Kommune Dogbo. Auf dem Projektgelände von ESI ist immer etwas los: Über Tag … Weiterlesen

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Benin – Reisebericht II

In Dogbo wurden wir herzlich von unserer Partnerorganisation “Education Service International” (ESI) in Empfang genommen. Die folgende Woche lebten wir auf dem Projektgelände und durften uns hier wie zuhause fühlen.

Bar auf dem Gelände von ESI

Bereits am zweiten Tag nahmen wir an der Grundsteinlegung der 10. Weitblick-Grundschule teil. Dies war für uns alle ein besonders bewegender Moment, der von einem umfangreichem Programm untermalt wurde. Nicht weniger bewegend als die Grundsteinlegung war die Eröffnung der fertiggestellten 9. Grundschule, die einige Tage später stattfand. Hierfür bekamen wir von ESI Kleider und Anzüge aus dem für festliche Anlässe reservierten Stoffes der Gemeinde Dogbo geschneidert. Vom ersten bis zum letzten Moment wurden wir tanzend und singend … Weiterlesen

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Tuna Furaha – Wir sind glücklich!

Nun ist auch die letzte Woche auf dem Bau schon um und der Monat in Kikambala ist wie im Flug vergangen.

Wir haben es geschafft, das Dach fertig auszubauen, alles zu verputzen, die Tafel anzubringen und den Boden zu verfeinern. Zu guter letzt wurde in sattem Weitblick-Orange gestrichen und wir waren zufrieden mit dem Resultat.

In den letzten Tagen stand außerdem nochmal einiges an. Wir durften einige der Kinder in ihre Familien begleiten, um ihnen einen Besuch abzustatten und zu sehen, wie die Schüler der New Furaha School so leben. Nach unserem Arbeitstag ging es also direkt los und in einem Pulk von umherlaufenden Kindern wurden wir durch die staubigen Straßen durch die verschiedensten Nachbarschaften geführt, wo uns abermals die Rufe … Weiterlesen

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Neues aus Kikambala

“Bringing a change“ – das ist Roses und Carols Herzenswunsch für die Zukunft der Schüler der St. Joseph School Of Hope in Kikambala. Diesem Ziel versuchen sie mit ihren KollegInnen durch ein vielfältiges Bildungsangebot von Kinderbetreuung, Unterricht und Ausbildung an der St. Joseph School Of Hopr näher zu kommen. 

Wie genau das aussieht haben wir uns vorgestern nach der Arbeit auf unserer Baustelle von Gründerin Caroline Bockle und Rose zeigen lassn. Die Arbeit auf der Baustelle läuft gerade so gut, dass wir den ganzen Nachmittag dazu nutzen konnten, um mit den beiden ins Gespräch zu kommen und um eigene Eindrücke zu gewinnen. Übrigens wird diese Schule von den Kölner Weitblickern vor allem … Weiterlesen

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Benin – Reisebericht I

Am 3.3.2017 landeten wir aufgeregt, bepackt und voller Vorfreude am Flughafen in Cotonou.

Nach dem ersten Hitzeschock empfingen uns Basile und Charles, zwei Mitarbeiter von ESI, die uns auf der gesamten Reise begleiten würden. Unser erster Abend endete im lauten und bunten Trubel von Cotonou mit einer typisch beninischen Mahlzeit: Aloko (fritierte Kochbananen).

Raus aus dem Trubel der belebten Großstadt stiegen wir am nächsten Tag in ein Boot, um uns das afrikanische Venedig anzuschauen. Ganvié ist mit rund 20.000 Einwohnern das wohl größte, auf einem See errichtete Stelzendorf.

Benin ist eines der wenigen Länder, in dem die Voodoo-Tradition immer noch gelebt wird. Aus diesem Grund war es für uns sehr wichtig, diesen Teil der Kultur Benins zu verstehen. Daher machten wir uns auf … Weiterlesen

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Benin – eine Reisezeichnung

Wir sehen graue Schotterberge und Dreck.
Und Menschen in den buntesten Farben.

Wir sehen, wie sie ganze Läden auf ihren Köpfen tragen.
Und Charles und Basile die Verantwortung.
Mit so viel Leichtigkeit.

Ich glaube wir kamen hier alle mit Gepäck an, das auf uns lag.
Doch ihre Leichtigkeit färbt ab wie der Staub auf der Straße.

Wir erleben in vielen Momenten, wie anders hier mit der Zeit umgegangen wird.
Und wir sehen Jacques, wie er auf die Uhr sieht. Es scheint, als habe er in nur einem halben Jahr in Deutschland die Pünktlichkeit schätzen gelernt.

Wir sehen Bilder, die wir erwarten.
Und in jedem Detail stecken Überraschungen.

Vielleicht deuten wir die Blicke falsch – manche wirken vorwurfsvoll, vielleicht auch gleichgültig oder verständnislos.
Und wir sehen Lachen, Winken und freundliches Nicken.

Wir wollen alle … Weiterlesen

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Die erste Woche geht zu Ende

Der 1. Bauabschnitt “mauern“ ist am Freitagnachmittag beendet. Zufrieden verlassen wir die Baustelle, denn wir sind in dieser Woche weit gekommen: die Grundmauern stehen, das Baugerüst ist aufgestellt und wir haben sowohl einen vertrauten Umgang zu den Bauarbeitern als auch zu den Schulkindern aufgebaut. So waren wir etwa an einem Tag bei den Kindern im Unterricht, spielen in den Pausen mit ihnen Fußball und werden nächste Woche ein paar ihrer Familien besuchen. Mit Bauarbeiter Nico machen wir uns abends noch auf den Weg nach … Weiterlesen

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